Einmal zur Ruhe kommen – aus der Sicht eines Homöopathen              home
von Dr. Alexander Meisinger

Einmal zur Ruhe kommen? Dafür ist in unserer Informationsgesellschaft kaum Zeit. Im Gegenteil, wir sind allzeit erreichbar und permanent online und – und haben zugleich ständig Angst, etwas zu verpassen. Wir leiden an Reizüberflutung und dem Gefühl ständiger Überforderung. Je mehr Reize das Gehirn verarbeiten muss, umso schwerer fällt es, konzentriert und ganz bei sich zu bleiben. Das zeigt sich auch deutlich an Kindern und Jugendlichen.

Die homöopathische Therapie von Ruhelosigkeit, Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsdefizit richtet sich ganz nach dem individuellen Merkmalen des Patienten. Denn in der Homöopathie behandelt man nie eine Krankheit, sondern einen kranken Menschen in seiner ganzen Komplexität aus körperlichen, seelischen und geistigen Eigenheiten.
Hinweisend für das korrekte Arzneimittel ist in diesem Zusammenhang wie Patienten ihre überschüssige Energie abbauen: Wildes Tanzen kann ein Hinweis für das Arzneimittel Tarentula sein, tägliches Joggen für Sepia oder
Rhus-toxicodendron, das Verlangen zu reisen für Calcium phosphoricum und starke Schlaflosigkeit wegen zu vieler Ideen für Coffea. Ingesamt kann der Homöopath unter etwa 550 verschiedenen Arzneimitteln wählen, die sich bei Ruhelosigkeit bewährt haben.  

Homöopathische Arzneien wirken nach dem Ähnlichkeitsprinzip und rufen eine der natürlichen Krankheit ähnliche Arzneikrankheit hervor. Der kranke Organismus reagiert auf diese (stärkere) Kunstkrankheit, beseitigt diese und hebt dadurch die natürliche Krankheit auf. Der Energiehaushalt kommt schnell wieder ins Gleichgewicht.

Dr. Alexander Meisinger

Arzt für Allgemeinmedizin  l  Wahlarzt für klassische Homöopathie

 

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