Eine Untersuchung der Betriebskrankenkasse Deutschlands verzeichnet im Jahr 2010 eine zweistellige Steigerungsrate bei psychischen Leiden. Mittlerweile ist jede zehnte Krankschreibung auf psychische Diagnosen zurückzuführen. Dem Burnout-Syndrom wird in den klassischen Industrienationen ein bedeutendes Maß an Aufmerksamkeit gewidmet.
Der Zustand völliger psychischer Erschöpfung ist der Endpunkt einer Entwicklung, die den gesamten Menschen als Leib-seelisches Wesen betrifft. Sowohl Therapie, als auch Vorbeugung sind ihrem Wesen nach INTEGRATIV: Schulmedizinische Diagnostik und Intervention, Psychotherapie, Ernährungsmedizin und zahlreiche Methoden komplementärer Energiearbeit können – gewissenhaft aufeinander abgestimmt - Menschen unterstützen, das Leben wieder neu zu ordnen und in Balance zu bringen.
Im Rahmen des Projekts balance statt burnout entfalten die Medizinier und Therapeuten des Gesundheitsnetzwerks Salzburg ein umfangreiches integratives Behandlungskonzept für alle Phasen der Erkrankung.
Dr. Sylvia Glück berichtet als Allgemeinmedizinerin, Gynäkologin und Gründerin der ÖgKOM über die Möglichkeiten der Bekämpfung aller Grade des Erschöpfungssyndroms. Aufgrund ihrer umfangreichen Praxis der komplementärmedizinischen Beratung setzt sie auf den integrativen Zugang bei Prävention und Behandlung.
Nachgeschlagen:
Ein Burnout-Syndrom (engl. (to) burn out: „ausbrennen“) ist ein Zustand ausgesprochener emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit, das als Endzustand einer Entwicklungslinie bezeichnet werden kann, die mit idealistischer Begeisterung beginnt und über frustrierende Erlebnisse zu Desillusionierung und Apathie, psychosomatischen Erkrankungen und Depression oder Aggressivität und einer erhöhten Suchtgefährdung führt.